Ohne Auto mobil – wie kann das gehen?

Kostenlos Bahn fahren? Car-Sharing? Autofreie Innenstädte? Wie soll das funktionieren? Michaela Hausdorf, mit der Vianova- und  UrStrom Genossenschaft an Projekten für das Gemeinschaftsauto aktiv, wirbt in diesem SWR Film für das gemeinschaftsbasierte Konzept.

Die Automobilindustrie steht am Anfang eines bedeutsamen Umbruchs. Noch in diesem Jahrzehnt soll im Verkehrssektor fast die Hälfte des CO2-Ausstoßes eingespart werden. Doch mit dem E-Auto allein ist es nicht getan. Die SWR Doku begleitet Menschen bei ihrem Versuch, eine Verkehrswende umzusetzen. So wirbt Michaela Hausdorf in Riol an der Mosel für ein elektrisches Gemeinschaftsauto in ihrem Ort. Dafür muss sie 20 Autofahrer*innen zum Umsteigen bewegen – und das in einer Region, in der kaum Busse oder Bahnen fahren.

In Luxemburg ist seit 1. März 2020 der gesamte öffentliche Bus- und Bahnverkehr kostenlos. Die Umsetzung war ein harter Job für Alex Kies, den leitenden Verkehrsplaner des Landes. Welches Potenzial steckt in dem Luxemburger Modell? Sollten es sich deutsche Städte und Kommunen zum Vorbild nehmen? Die „Fridays for Future“-Aktivistinnen Maja und Lena kämpfen für ein autofreies Konstanz. In der Bodenseemetropole, die als erste deutsche Stadt den Klimanotstand ausgerufen hat, wird um jeden Meter Straße hart gerungen. Die Auseinandersetzungen um eine umweltfreundliche Mobilität stehen exemplarisch für Diskussionen, die in den kommenden Jahren überall erwartet werden. Diese Doku von Stefan Tiyavorabun aus der SWR-Reihe „betrifft“ trägt den Originaltitel: Ohne Auto mobil – wie kann das gehen?, Ausstrahlungsdatum: 18.11.20. #swrdoku #swr Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert.

Zur Vertiefung zum Nachbarschaftsauto folgende Beiträge:

Klaus Grieger, Projektentwickler und Vorstand Vianova eG:

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