Donut-Ökonomie

Überall auf der Welt wird daran geforscht, wie wir die Kurve, hin zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem bekommen. Sinnbild fehlgeleiteter Wirtschaftsstrukturen ist das Automobil. Schön dargestellt in einem Video des WDR. Danke für den Tipp an das Myzelium Netzwerk.

Eine Auto Satire….

In Lösungen denken, das große Bild:

KlimaSocial – vom Wissen zum Handeln

Das spannende Modell der Donut-Ökonomie fokussiert alles wirtschaftliche Handeln und Planen auf menschliches Wohl und planetare Grenzen. Der existierende Kapitalismus kümmert sich hingegen um die Schäden an der Natur und die Basis für Menschenleben in Würde höchstens indirekt. Genügend Wachstum werde beides schon irgendwie und irgendwann liefern, ist die Ansicht vieler in der Politik und an den Hochschulen. Doch nicht erst die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass diese Vorstellung nicht stimmt.

Die Riffreporter haben hierzu in ihrer KlimaSocial-Serie „An der Weggabelung“ eine sehr informative Dokumentation erstellt. Lesenswert!

Die Coronakrise hat zum Nachdenken über neue Wirtschaftsmodelle angeregt. Von der britischen Autorin Kate Raworth kommt das Konzept der Donut-Ökonomie, die die Basis menschlichen Lebens in Würde sichert und gleichzeitig planetare Grenzen wahrt und so die Klimakrise stoppt.

Die Donut-Ökonomie wird hier erklärt: https://www.riffreporter.de/klimasocial/schrader-serie-wirtschaft-donut-oekonomie/

Ein interessanter Beitrag von Falk Zientz, GLS Bank, zur Transformationsdebatte:
https://blog.gls.de/bankspiegel/alles-richtig-gemacht-gut-und-schlecht-auseinander-halten/

Zitate:

Wolf Lotter von brandeins stellte fest:

„Sozial ist, was Vielfalt schafft.“

Wichtig seien „Verunsicherungsfähigkeit“, Spaß an Perspektivwechseln, Ambiguität,

„nicht Rechthaberei, sondern immer wieder neu die Frage, ob das, was man tut, das Richtige ist“.

Wer also meint, alles richtig gemacht zu haben, hat vermutlich den Anschluss an diese Entwicklung verpasst.

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Die Thematik begegnet uns bei einem so anders gelagerten Thema wie der Mobilitätswende: Mobilität in Gemeinschaft. Angefangen haben wir mit einer genossenschaftlichen, europäischen e-Carsharing Plattform.
Dürfen auch Organisatoren unser Plattform nutzen, die keine Genossenschaften sind?
Solche die noch Verbrenner in ihrem carsharing Betrieb haben (aber logischerweise zu e-Autos migrieren wollen)?
Wie und mit wem vernetzten wir uns?
Wie schaffen wir vorrang für zuFuß, Fahrrad und ÖPNV?
Wie reagieren wir auf unterschiedliche Verhältnisse in Stadt und Land?
Das macht das agieren sehr komplex. Deshalb gefällt mir die Leitschnur „nicht Rechthaberei, sondern immer wieder neu die Frage, ob das, was man tut, das Richtige ist“. Ansonsten könnten wir von einer schnellen Mobilitätswende nur träumen.

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